Montag, 2. März 2015

DMtG Post 4: Geschichte der Musiktherapie



Heute werde ich etwas über die Geschichte der Musiktherapie erzählen. Die meisten dieser Informationen stammen aus eine PDF von der DMtG Website.

Musik wurde seit der Antike immer wichtig für alle Menschen um der Welt gewesen, und wurde vielleicht auch immer für die Heilung verwendet. Zum Beispiel, vor ca. 4200 Jahren, in der sumerisch-akkadischen Zeit, wurden Tempelhymnen für ihre magisch-mystischen und heilende Wirkung verwendet.



In der klassischen Antike wurden Menschen als krank bezeichnet, wenn sie befanden sich in Unordnung, die harmonisiert werden musste, wie in Musik. Im Mittelalter wurden Menschen als krank bezeichnet, wenn ihre Puls in Tempo, wie in Musik, von der Norm abwich. Also gehörte Musik bis 1550 als Teil des Medizinstudiums.


 In der Renaissance haben die Wissenschaftler gedachten, dass Musik mit menschlichen Affekten verwandt ist, besonders Melancholie. Im Barock haben sie sich auch mit der Regulation des Blutes beschäftigt. Beide Körperliche-, Geistes- und Gemütskrangkheiten konnten geheilt werden, mit der Arztmusik, der auch "Jatromusik" gennant wurde.


Leider in der Romantik (19. Jahrhundert) verlor die Musik den Bezug zum klassisch medizinischen Bereich. Psychiatrie war der neue Schwerpunkt in der Behandlung von psychischen Erkrankungen und Musik war nur in Psychiatrien anzutreffen. Sie wurde nicht länger von Ärzten benutzt.


Im 20. Jahrhundert, nach dem zweiten Weltkrieg, bekam die Musiktherapie mehr akzeptiert. Vier große Bereiche kristallisierten heraus: heilpädagogische, psychotherapeutische, medizinische und anthroposophische Orientierung. Diese haben bis heute die Musiktherapie maßgeblich beeinflusst.



Die Musiktherapieforschung ist heute meistens über die Auswirkungen von Musik auf alle verschiedene Teilen des Lebens, z.B. körperlich, vegetativ, psychisch und spirituell. Musiktherapeuten beschäftigen sich heute auch mit der Einfluss der therapeutischen Beziehung auf den Therapieprozess.

Quellenangaben:
Bilder aus wikipedia.org

Dienstag, 10. Februar 2015

DMtG Post 3: Was macht DMtG?



Sie fragen sich vielleicht, was die Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft eigentlich macht. Heute werde ich darüber ein bisschen schreiben, um diese Frage zu antworten.

DMtG ist ein wichtiger Teil von Musiktherapie in Deutschland.  Mit knapp 1500 Mitgliedern ist sie die größte berufsständische Vertretung für Musiktherapeuten in Deutschland. Sie unterstützt die Belange der deutschen Musiktherapeuten in Forschung, Lehre und Praxis. Sie bearbeitet auch der Vierteljahreszeitschrift Musiktherapeutischen Umschau und des Jahrbuches Musiktherapie.

DMtG arbeitet mit Musiktherapie Studenten als auch berufstätige Musiktherapeuten. Sie bietet Networking-Möglichkeiten und unterstützt Musiktherapie Studenten in ihre Ausbildung und Praktika. Dann berät DMtG ihre Mitglieder bei der Einrichtung von Musiktherapiestellen und vertritt sie sie in berufsrechtlichen Fragen im Laufe ihrer Karriere.

image from: http://www.presstv.ir/detail/159672.html

Sagt sie auf ihrer Website: „Unser besonderes Augenmerk liegt auf der Etablierung des Therapieverfahrens im Gesundheitswesen – eine vielschichtige, langwierige, mühselige, aber unerlässliche und in ihrer Bedeutung nicht zu überschätzende Aufgabe.“  Musiktherapie wird zunehmend in die wissenschaftlichen Behandlungsleitlinien aufgenommen, die in verschiedenen Ländern um die Welt anerkannt werden. Trotzdem steht sie im Gesundheitswesen immer unter enormem Rechtfertigungsdruck. DMtG möchte, dass die deutsche Gesundheitswesen die Musiktherapie zu akzeptieren.

image from: http://www.thegeorgecenter.com/music-therapy-for-healthcare-and-educational-facilities/

DMtG setzt sich besonders auch für eine berufsrechtliche Anerkennung des Berufsbildes Musiktherapie ein, weil aktuell jemand sich ein Musiktherapeutin in Deutschland nennen kann. Es gibt keine gesetzlichen Regeln über die Lehre oder Praxis von Musiktherapie, also DMtG versucht Qualitätskontrolle zu bieten. Dazu bietet sie die DMtG Zertifizierung für Musiktherapeuten an. Die Zertifizierung erfordert von jeder Musiktherapeut eine musiktherapeutische Ausbildung an eine anerkannte Schule, mehrjährige Berufspraxis, im Einklang mit dem Ethikkodex zu handeln und eine Rezertifizierung jeweils fünf Jahren. Dadurch bekommen die Patienten der Mitglieder die Sicherheit, dass die Musiktherapie wird von guter Qualität sein.

Quellenangaben: